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Agile Leadership - excellent in Führung: 10 wichtige Faktoren
06.06.2019 16:06
von Ira Rueder

Agile Leadership - excellent in Führung: 10 wichtige Faktoren

ACADEMY 4 EXCELLENCE  |  Agile. Individual. Leadership. Coaching.

10 wichtige Erfolgsfaktoren agiler Führung

Was zeichnet erfolgreiche Führungskräfte heute aus? Die Beratergruppe Wildemann Consulting hat 360-Grad-Feedbacks von Führungskräften mit der Performance ihres jeweiligen Bereiches in Beziehung gesetzt. In die Befragung gingen Feedbacks von 181 Führungskräften aus allen Hierarchieebenen ein. Meist wurden sie aus mehreren Perspektiven eingeschätzt – von Vorgesetzten ebenso wie von Kollegen und von Mitarbeitern. Von den 100 überprüften Faktoren sind die 10 wichtigsten Eigenschaften herausragender Führungskräfte.

Ein erfolgreicher Agile Leadership Trendsetter ...

... hat ein Gespür dafür, wie sich Erfolge erzielen lassen.

Gleich die wichtigste Aussage hört sich an wie: Erfolg hat, wer eine Nase für Erfolg hat. Gemeint ist jedoch etwas anderes, nämlich ein umfassendes Verständnis für die aktuell geäußerten sowie latenten Kundenbedürfnisse. im Agilen Arbeiten steht der Kunde im Mittelpunkt. Genau auf dieses Gespür für den Kunden kommt es in diesem Punkt an.

... ist in der Lage, die entscheidenden Trends auszumachen

In den volatilen Märkten von heute gibt es täglich neue Entwicklungen. Viele kommen und gehen wieder. Andere sind von Dauer und deshalb wichtig. Die zweite wichtige Eingenschaft erfolgreicher Führungskräfte ist, den Unterschied zu erkennen und die wichtigen Trends auf den eigenen Arbeitsbereich anzuwenden. Ein hohes Abstraktionsvermögen ist dazu erforderlich.

... kann eine realistische Vision für den Arbeitsbereich entwickeln.

Hier liegt die Betonung auf "realistisch". Neue Befunde aus der Arbeits- und Organisationspsychologie zeigen: Klarheit und die Erreichbarkeit einer Vision ist wichtiger als deren Attraktivität. Klarheit entscheidet über die Motivation und Arbeitszufriedenheit – noch vor der Attraktivität. Dies ist besonders wichtig für Teams im Transformationsprozess hin zur Selbstorganisation: Selbstorganisation funktioniert nur in der Kombination mit einer klar kommunizierten gemeinsamen Arbeits- und Entwicklungsrichtung.

... verfügt über gute Verhandlungskompetenz

Ein starkes Netzwerk ist ein entscheidender Vorteil für schnelle und flexible Anpassungen an Entwicklungen. Strategische Partnerschaften werden deshalb immer wichtiger – sowohl innerhalb des Unternehmens wie auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Auch hier ist die Führungskraft gefordert: Sie punktet mit der Fähigkeit, stabile Beziehungen aufzubauen und damit, die eigenen Interessen vertreten zu können.

... denkt und handelt unternehmerisch

Eine gute Führungskraft handelt wirtschaftlich überlegt. So verschafft sie Spielräume für Experimente und kann Fehlschläge verkraften.

... erreicht, dass die meisten Mitarbeiter Veränderungen befürworten.

Mehr denn je sind Führungskräfte als Change Agents gefragt. Change Agents treiben Veränderungen voran. Ihre zentrale Aufgabe dabei: Sie machen den Sinn von Veränderungen immer wieder deutlich. Diese Fähigkeit macht den Unterschied. An ihr entscheidet sich, ob Mitarbeiter eine Veränderung mittragen oder sie sogar aktiv gestalten. 

... entwickelt häufig neue, zukunftsweisende Ideen.

Herausforderungen existieren zuhauf. Hat die Führungskraft Ideen für kundenorientierte Lösungen? Gute Ideen sind nicht nur Sache der Führungskraft. Doch wenn sie sie hat: umso besser.

... gibt klare strategische Richtung und Orientierung vor.

Strategische Richtung und Orientierung bedeutet hier: Einen Verhaltensrahmen für die Zusammenarbeit setzen. Je klarer der Rahmen, desto weniger müssen Mitarbeiter ihre Energie auf das "Wie" verwenden. Es bleibt mehr Kapazität für das "Was".

... richtet das Handeln an langfristigen Zielen aus.

Je unübersichtlicher und eineindeutiger die Umwelt, umso wichtiger ist die tragende Zukunftsvision. Sie fungiert als Kompass und erlaubt, mehrere Handlungsalternativen abzuwägen und Kurs zu halten.

... versteht die Zusammenhänge zwischen Markt, Unternehmen und Arbeitsbereich.

Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Markt, Unternehmen und Arbeitsbereich? Die wechselseitige Beeinflussung zu verstehen, ist wichtig. Denn nur so ist die Führungskraft in der Lage, über das Tagesgeschäft hinaus zu agieren und langfristige Ziele zu verfolgen.

 

Quelle:

  • eigene
  • Die Faktoren des Erfolgs, managerSeminare Heft 236, November 2017

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