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Fresh-up your Teamwork: 8 Tipps
01.01.2019 10:01
von Ira Rueder

Fresh-up your Teamwork: 8 Tipps

ACADEMY 4 EXCELLENCE  |  Agile. Individual. Leadership. Coaching.

Die Zahl 8 steht als Symbol für einen glücklichen Anfang und Neubeginn. Wenn die Zusammenarbeit in Ihrem Team eingerostet ist, geben Sie ihr mit unseren 8 Empfehlungen frischen Schwung. Weil alles Dynamische von Zeit zu Zeit Aufmerksamkeit braucht

1. Hürden aus dem Weg räumen

Was beobachten Sie? Was sagen Ihre Mitarbeiter, wenn Sie mit Ihnen sprechen?

Machen Sie Hürden und Hindernisse aus und räumen sie aus dem Weg. Achten Sie dabei nicht nur auf das Offensichtliche, sondern auch auf versteckte Hürden, wie zum Beispiel:

Strukturelle Hindernisse: Ihre Mitarbeiter wissen nicht, wo sie suchen sollen oder wen sie ansprechen können. Ihnen fehlen technische Systeme oder ein Raum.

Personelle Hindernisse: Manche Mitarbeiter scheuen den Austausch und die Frage – weil sie Angst haben, sich eine Blöße zu geben, oder weil sie nicht ausgenutzt werden wollen.

Kulturelle Hindernisse: Ist das Klima in Ihrem Unternehmen deutlich wettbewerbsorientiert, steht dies der Offenheit für Kooperation im Weg. In anderen Unternehmen ist jeder Schritt reglementiert und in einen Prozess gegossen, sodass Mitarbeiter Bedenken haben, von den vorgegebenen Pfaden abzuweichen.

2. Gemeinsame Ziele setzen

In den meisten Unternehmen arbeiten die Mitarbeiter mit Zielvorgaben. Daran werden sie gemessen und beurteilt. Häufig hängen ihre Entlohnung und Karriere am Erreichen der Ziele.

Weichen die Individualziele der Mitarbeiter von den Teamzielen ab, liegt es auf der Hand, weshalb die Mitarbeiter einer Zusammenarbeit aus dem Weg gehen.

Lösen Sie solche Divergenzen auf. Mitarbeiter sollten das gute Gefühl haben, dass sie in der Zusammenarbeit zugleich die Teamziele verfolgen.

3. Kosten & Nutzen abwägen

Auch Zusammenarbeit kostet etwas, nämlich Zeit für die Diskussion und Abstimmung mit den Teamkollegen.

Zusammenarbeit ist kein Selbstzweck. Manchmal kommen Mitarbeiter alleine schneller zu einem besseren Ergebnis. Auch die Zusammenarbeit muss sich einer Kosten-/Nutzen-Überlegung stellen.

4. Startsignal festlegen

Manchmal bleibt die Zusammenarbeit auf der Strecke, weil die Mitarbeiter buchstäblich "den Schuss" nicht gehört haben.

Legen Sie, wo sinnvoll und nötig, das Startsignal für die Zusammenarbeit fest. In selbstorganisierten Teams geben Ereignisse den Anlass, etwa ein neues Kundenprojekt. In typischen Projekten ist der Projektleiter verantwortlich.

5. Auf gute Umgangsformen achten

Grobheiten und schlechte Stimmung wirken sich negativ auf die Zusammenarbeit aus. Achten Sie auf die Grundregeln guter Kommunikation auf allen Seiten und fordern Sie, wenn nötig, ein.

Daneben können auch schwerfällige Prozess oder persönliche Eitelkeiten den Elan bremsen. Trainieren Sie deshalb den entsprechenden Gruppenspirit, soll heißen: Was zählt, ist das gute Ergebnis. Verantwortung wird strikt aufgaben- und kompentenzorientiert vergeben. Am besten ist es, wenn die Mitarbeiter regelmäßig zusammen kommen, um sich gegenseitig Feedback zu geben und die Zusammenarbeit zu verbessern.

6. Zusammenhalt stärken

Gute Zusammenarbeit gedeiht dort, wo Vertrauen herrscht. Geben Sie also guten Beziehungen und Austausch eine Chance und schließen nicht gleich die Kaffeeküche, weil Sie Mitarbeiter bei einem Gespräch erwischt haben.

Auch in Sachen vertrauensvollem Umgang orientieren sich die Mitarbeiter an Ihnen – so wie in vielen anderen Fällen auch. Sprechen Sie deshalb mit den Mitarbeitern und stärken Sie sie in dem Gefühl, in Ordnung zu sein und sich nicht verstecken zu müssen. 

7. An das Menschliche denken

Menschen haben ihren eigenen Kopf. Und sie wollen dazu gehören. Beides ist wichtig, so sind sie nun einmal. In diesem Balanceakt findet jeder sein eigenes Gleichgewicht.

Unterstützen Sie die Kooperation, indem Sie die Aufgaben stärkenorientiert verteilen und jeder Mitarbeiter seinen Wunsch nach Zugehörigkeit und Autonomie ausleben kann. 

8. Neue Kultur etablieren

Pflegen Sie die Zusammenarbeit, lassen Sie nicht nach: Etablieren Sie nach und nach die Zusammenarbeit als eine neue Kultur. Führen Sie dazu Rückblicke durch, indem Sie etwa "Tops, Flops & Wishes" durchsprechen. Lassen Sie Ihr Team aus Erfahrungen lernen und die neuen Formen der Zusammenarbeit nach und nach optimieren.

Quelle: Tutorial "Zusammenarbeit fördern", managerSeminare Heft 246, September 2018

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